About Us

Wir sind ein Real Life Board mit Survival-Elementen und spielen auf einer fiktiven Insel nördlich von Australien im Südpazifik. Nach einem Flugzeugabsturz sitzt eine Gruppe von Personen auf einer Insel fest. Menschen aus der Oberschicht, Mittel- und Unterschicht mit verschiedenen Konflikten prallen aufeinander. Um zu überleben, müssen alle an einem Strang ziehen und bauen sich in einer verlassenen Siedlung aus Hütten eine Art autarke Gemeinschaft auf. Nur ein paar Rebellen wollen sich der Allgemeinheit nicht anschließen und lassen sich am Strand von Creek Shore nieder. Aktuell bespielen wir den Zeitraum Oktober 2022 bis März 2023. Ein tropisches, feuchtes und heißes Klima ist vorherrschend. Die heißesten Monate sind Dezember und Januar mit Spitzenwerten von bis zu 39 Grad Celsius. In den Gebirgen der Insel sind die Temperaturen spürbar niedriger als an den Küsten. Von Dezember bis April kann es zu monsunartigen Regenfällen kommen, die sich mit einer schwülen Hitze bei über 30 Grad abwechseln. Dadurch besteht auch die Gefahr von tropischen Wirbelstürmen. Moskitos können außerdem für alle, die am Creek Shore unter freiem Himmel schlafen, eine echte Plage sein. Bist du mutig genug, um dich an vorderster Front durch das Dickicht zu schlagen, die wilden Tieren und die fremde Pflanzenwelt zu erkunden? Oder bleibst du lieber im Dorf Creek Wall und gehst deinem geregelten Alltag nach? Wähle deinen Weg und schreibe deine eigene Geschichte!

Creek Island Team

Current Events

20. Januar 2023 | In der Nacht zum 20. Januar 2023 zogen sich die Wolken zusammen und es kühlte etwas ab. Erst als der Wind zu tosen begann, realisierten die Bewohner der Insel, dass es sich nicht wie üblich um starke Regenfälle handelte, sondern ein heftiger Sturm aufzog, der Verwüstung anrichten würde. Die Bewohner von Creek Island ahnten nicht, dass nicht nur sie eine turbulente Nacht erlebten, sondern auch ein RoPax-Schiff, dass ihre Rettung hätte sein können, an der Insel zerschellte. Das Schiff ging samt der 20-köpfigen Besatzung unter. Einige wenige Container mit unbekanntem Inhalt und das Schiffswrack wurden im Süden der Insel angespült. Die ganze Nacht wütet der Sturm noch über die Insel. Die Auswirkungen des Hurrikans sind fatal. Während Creek Wall mit der Zerstörung der Ernte, sowie diversen Schäden an Gebäuden noch glimpflich davon kam, war das Lager am Strand von Creek Shore gänzlich zerstört und die provisorisch errichteten Hütten aus Holz und Blättern mussten mühsam neu errichtet werden.

#1

Groups & Canons

in Member Wanteds 09.01.2023 21:51
von The Observer • 98 Beiträge


Wanteds
Find your tribe. Love them hard.


zuletzt bearbeitet 01.12.2023 20:11 | nach oben springen

#2

RE: Groups & Canons

in Member Wanteds 01.12.2023 22:05
von Raven Hendricks | 1.519 Beiträge

The searcher


About me
Raven Hendricks

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

24 Jahre • Studentin für Audioproduktion • Aussteigerin

Gesellschaftsschicht

Unterschicht

Avatar

Emma Mackey

Schreibstil

[x] 1. Person • [ ] 3.Person • [ ] anpassbar

Online-Verhalten

Ich bin in der Regel täglich online. Gbs und PNs werden zeitnah beantwortet, Posts können je nach Muse und RL-Situation zwischen einer bis drei Wochen dauern. Also alles easy.

My Background
„Wieso fangen eigentlich alle Geschichten damit an, wie ein schreiendes Baby zur Welt gekommen ist? Ist das nicht selbsterklärend? Aber gut, ich passe mich ausnahmsweise mal an. Am 15. April 1998 bin ich im Krankenhaus in Mass City aus meiner Mom rausgeflutscht. Ob die Wehen entsetzlich waren und sie sich damit stundenlang gequält hat? Keine Ahnung! Angenehm war’s sicher nicht, aber davon hab ich nicht viel mitbekommen. An meine ersten Lebensjahre kann ich mich kaum erinnern, was vermutlich auch besser so ist. Eine meiner wenigen Erinnerungen ist nämlich alles andere als schön: Ein brüllender Mann, der auf meine Mom einschlägt, während ich weinend unter dem Tisch sitze und mir die Hände vor das Gesicht halte. Ich war fünf Jahre alt, als meine Mutter endlich die Notbremse zog und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Nötigste einpackte, um mit mir aus der Wohnung und vor meinem gewalttätigen Erzeuger zu flüchten. Sie versprach mir, dass ich meinen Dad nie wieder sehen musste und dass sie es niemals wieder zulassen würde, dass er ihr oder mir wehtat. Das wohl einzige Versprechen, an das sich meine Mom wirklich hielt.
Wir landeten in Houghton, wo meine Mutter mit dem wenigen Geld, das sie aus der Haushaltskasse mitgenommen hatte, einen Wohnwagen in Forest Park anmietete. Sie fand sogar nach kurzer Zeit einen Job in einem Supermarkt als Kassiererin – halbtags, weil sie mich nicht den ganzen Tag alleine Zuhause lassen wollte, bis sie einen Vorschulplatz für mich gefunden hatte. Die ersten Wochen weinte ich nur, wenn sie morgens den Trailer verließ und die Tür hinter sich zuschloss. Irgendwann verstand ich, dass sie wiederkam und versuchte mich in der Zeit selbst zu beschäftigen. Naja, wie sich 5-Jährige Mädchen eben beschäftigen konnten. Ich erkundete den Wohnwagen und verursachte an einem Tag fast einen Brand, weil ich die Herdplatten eingeschaltet hatte. Das Geschirrtuch stand bereits in Flammen, als meine Mom die Tür aufschloss und schreiend in den Wohnwagen gestürmt kam. Mit großen Augen sah ich ihr dabei zu, wie sie das Feuer mit einem Eimer Wasser löschte. Am nächsten Tag ging Mom nicht mehr zur Arbeit und auch in den nächsten Wochen nicht mehr. Sie sagte, sie könnte mich nicht alleine lassen und wollte auf einen Platz in der Vorschule warten. Eine vernünftige Entscheidung … Doch irgendwie wurde ab diesem Zeitpunkt alles nur noch schlimmer.
Mom lag tagelang nur noch im Bett. Sie weinte ständig, wollte nicht mehr mit mir spielen. An manchen Tagen schaffte sie es nicht einmal, mir etwas zu essen zu machen. Ich verstand als kleines Mädchen nicht, was los war. Heute weiß ich, dass sie unter Depressionen litt.
Ein Dank geht an dieser Stelle an die xxxs, die auf mein Weinen und Schreien aufmerksam wurden. Sie wohnten direkt im Wohnwagen nebenan und nahmen mich zu sich, gaben mir etwas zu essen und kümmerten sich um mich. Sie sorgten dafür, dass meine Mom für eine Zeit lang in eine psychiatrische Anstalt kam und ließen mich bei sich wohnen. Ich schloss Brenda und Jimmy schnell ins Herz und auch ihren Sohn yy, der bald schon so etwas wie ein Bruder für mich wurde.
Wenige Monate später war meine Mom aus der psychiatrischen Klinik wieder zurück. Es ging ihr deutlich besser, sie suchte sich einen neuen Job und gab mich tagsüber zu den xxxs. Aber ihr könnt euch sicher schon denken, dass das nicht lange gut ging. Es dauerte nicht einmal ein halbes Jahr, da wurde sie erneut krank und die xxxs waren alles, was ich hatte.

Machen wir mal einen kleinen Zeitsprung zur Elementary School. Ich mochte die Schule eigentlich recht gerne, nur fand ich die meisten Kids genauso doof, wie sie mich merkwürdig fanden. Für sie war ich die ‚Seltsame‘, die alles still aus der Entfernung beobachtete. Mir war das relativ egal, ich war lieber für mich alleine. Bis sich Arnas in der Pause einfach zu mir setzte und sein Pausenbrot mit mir teilte. Der Beginn einer engen Freundschaft. Er nahm mich häufig mit zu sich Nachhause, wo mich seine Familie mit offenen Armen empfing. Ich war immer gerne bei den Chillwells und auch Arnas Eltern schienen mich zu mögen. Seine Mom schenkte mir meine erste Gitarre. Sie gehörte einst ihrem Vater, stand seit Jahren im Keller und wurde nicht bespielt. Sie klang nicht mehr sonderlich gut, weil sich das Holz bereits verzogen hatte, aber für mich war es das tollste Geschenk überhaupt. Und das letzte, das mir die Chillwells hinterließen, bevor sie aus Houghton zogen und ich meinen damals einzigen und besten Freund verlor.
Fortan verbrachte ich meine Nachmittage nach der Schule damit, mir das Gitarre spielen beizubringen. Einige der Nachbarn im Trailer beschwerten sich über das ‚Geklimper‘, aber das interessierte mich nicht. Ich hatte meinen Spaß! Die ersten Versuche klangen zwar sicher grauenhaft, aber ich wurde schnell besser. Nach einigen Jahren sogar so gut, dass ich es an der High School in die Schulband schaffte. Mit zwei Nebenjobs – einem Kellnerjob in einem Diner und einem Aushilfsjob in einem Supermarkt – konnte ich mir endlich meine lang ersehnte E-Gitarre kaufen und meinen Nachbarn noch mehr auf die Nerven gehen.

Während die Schule immer nur eine Pflichtveranstaltung für mich war, freute ich mich auf die freien Mittage mit meiner Gitarre oder meinen Freunden. Ja, inzwischen hatte ich tatsächlich ein paar Leute gefunden, die mir nicht ständig auf die Nerven gingen und mit denen ich gerne mal abhing – insbesondere mit Abel, den ich über yy kennenlernte. Wie es die meisten Teenager in dem Alter wohl so machten, trieb ich mich gelegentlich auf Partys herum. Ich trank auch mal einen über den Durst und zog mal an einem Joint, aber im Vergleich zu vielen anderen meiner Mitschüler, hatte ich mich immer ganz gut im Griff.
Eine Partynacht werde ich jedoch nie vergessen. Oder viel eher den Nachhauseweg. Als ich durch den dunklen Park lief, der zum Trailerpark führte, hörte ich Schritte hinter mir und wurde wenige Augenblicke später in das Gebüsch gezerrt. Obwohl ich selbst einige Bier getrunken hatte, schlug mir der alkoholisierte Atem des deutlich älteren Kerls entgegen, als er mich an sich presste und mit seiner Hand unter meinen Rock fuhr. Panik ergriff mich. Ich schlug um mich und versuchte ihn wegzudrücken, während er meine Netzstrumpfhose zerriss. Blanke Angst und Ekel füllten jede Zelle meines Körpers. Ohne einen klaren Gedanken fassen zu können, tastete ich nach dem größeren Stein, der neben mir auf dem feuchten Erdboden lag und schlug ihn meinem Angreifer gegen die Schläfe. Mit einem Stöhnen sank er kraftlos auf mir zusammen. Die warme Flüssigkeit, die über meine Hände ronn, ignorierte ich und stieß ihn panisch von mir, ehe ich losrannte und erst wieder anhielt, als ich vor der Tür meines Wohnwagens ankam.

Nach diesem Vorfall bat ich yy, mich in den Boxclub mitzunehmen. Ich sprach jedoch nie darüber, warum ich plötzlich unbedingt das Boxen lernen wollte und versuchte diesen Vorfall so gut es ging zu verdrängen. Durch das regelmäßige Training fühlte ich mich langsam wieder etwas sicherer.
Meine Leidenschaft für die Musik blieb. Gemeinsam mit meinem inzwischen besten Freund Abel gründete ich unsere eigene Band: Poet for the Rebels. Gesellschaftskritische Texte verpackt in Punkmusik. Nach langem Überreden schaffte es Abel mich davon zu überzeugen, meine Stimme zu nutzen um meine selbst geschrieben Songs zu performen, sodass ich fortan nicht nur die Lead-Gitarre übernahm, sondern auch als Frontfrau den Kopf der Band bildete. Bereits nach wenigen Monaten im Probenraum hatten wir unsere ersten eigenen Songs komponiert und die ersten Gigs in Bars und Pubs in Houghton folgten – schließlich gewonnen wir sogar den ersten großen Bandcontest, der uns vielleicht zum großen Durchbruch verhelfen konnte. Der Preis: Ein dreiwöchiges Musik-Coaching in Australien und ein Auftritt als Vorband auf dem Houghton Festival im kommenden Jahr. Hell yes!
Mit meiner geliebten E-Gitarre und meinen Bandmitgliedern im Gepäck, bestieg ich voller Vorfreude den Flieger. Zum ersten Mal in meinem Leben saß ich in einem Flugzeug und scheiße, ich war echt nervös. Mein erster richtiger Urlaub. Die Bandsache kam endlich ins Rollen … und dann das:
Sand, Wasser und Dschungel soweit das Auge reichte. Während meine E-Gitarre sicher irgendwo auf dem Meeresgrund lag, saßen wir auf einer einsamen Insel irgendwo im nirgendwo fest und es war keine Rettung in Sicht. Das Schicksal war ein mieser Verräter und konnte mich mal kreuzweise!“


The missing one


Our Background
BEREITS VORHANDEN: (1/4) weibliche & (2/4) männliche Charaktere
Wir alle waren in Houghton Teil der Bewegung namens ‚The Anarchists‘, die vor ca. einem Jahr von Hudson Foster (NPC) gegründet wurde. Alles begann in dem kleinen Café Brain Barista (kurz: BB's), direkt neben dem Unicampus, zwischen Patchworksesseln und geröstetem Kaffee, wo Hudson seine ersten politischen – oder sollte man eher sagen anti-politischen? - Reden hielt. Dabei begeisterte er auch dich. Oder traft ihr euch auch auf einer Kunstausstellung, einem Poetry Slam oder einem Open Mic Event? Was auch immer es war, es dauerte nicht lange, bis Hudson dich an der Angel hatte und du auch ein Teil der Bewegung wurdest.

Gemeinsam machten wir in Houghton auf Missstände aufmerksam. Wir kämpften für Dinge wie Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Freiheit und setzten uns u.a. gegen Rassismus, Tierquälerei und für Minderheiten ein. Wir starteten mit Demonstrationen und Petitionen und machten die Leute auf der Straße durch provokante Flashmobs aufmerksam. Angefangen mit drei Leuten, wuchs die Bewegung innerhalb von ein paar Monaten rasch zu einer 15-Mann-und-Frau starken Gruppe heran. Und je größer unsere Gruppe wurde, desto radikaler und provokanter auch unsere Aktionen.

Die Designer-Boutique in der Mall in Houghton verkauft echte Tierpelze? Wir zeigen den Menschen, welches unschuldige Blut an ihren Händen klebt und schockieren sie mit bewegten Bildern von gequälten Tieren und roten Farbbomben!
Ein Mitglied im Stadtrat will das Jugendhaus in einem ärmeren Viertel von Houghton einreißen, um Platz für Luxuswohnungen zu schaffen? Wir besetzen nicht nur das Gebäude, sondern sorgen dafür, dass die korrupten Machenschaften auffliegen und verhindern den Abriss!
Die wirtschaftliche Existenz eines Bauernhofs wird bedroht, weil eine Papierfabrik in der Nähe giftige Papierschlämme als Kompost deklariert und die Äcker zerstört? Wir stellen die Fabrik in der Öffentlichkeit bloß und lassen jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin davon erfahren!



Wenn du irgendwo ein in roter Farbe aufgespraytes, umgedrehtes 'A' gesehen hast, dann bedeutete das: Wir waren da. Auch außerhalb von Houghton wurde die 'radikale Gruppierung mit den Tiermasken' schnell bekannt. Die Medien zerrissen sich das Maul über eine gefährliche Gruppe linksradikaler junger Leute. Danke für die Aufmerksamkeit und die kostenlose Werbung! In den sozialen Medien feierte man uns bereits auf der ganzen Welt. Und wir wollten nicht nur in Houghton etwas bewegen, sondern überall. Vielleicht sitzt du auch genau aus diesem Grund mit im Flieger? Immerhin hat Hudson bereits Pläne für Australien. Nur fallen die mit dem Absturz ins Wasser … buchstäblich.

Und jetzt? Alles vorbei? Sicher nicht! Wir waren schon immer diejenigen, die Dinge kritisch hinterfragt haben und nicht einfach alles hingenommen, was man uns vorsetzte. Und das hat sich auch auf der Insel nicht geändert. Während der Großteil der Gestrandeten es sich auf der Insel schon heimisch macht und damit beginnt, sich zu organisieren und ein neues Leben aufzubauen, beginnen wir immer mehr, die ganze Situation in Frage zu stellen. Warum kann sich keiner von uns an den Absturz erinnern? Wie ist es überhaupt möglich, dass wir alle weitestgehend unverletzt überlebt haben? Und warum zum Teufel steht auf einer scheinbar verlassenen Insel ein altes Feriendorf, vollbepackt mit Lebensmittelvorräten, als hätte es nur auf uns gewartet? Kommt dir das alles nicht auch spanisch vor? Oder findest du, dass Hudson und ich uns da in etwas verrennen und so langsam unseren Verstand verlieren? Allmählich beginnen wir uns in die wildesten Theorien zu verstricken. Gemeinsam spinnen wir immer weitere Vermutungen, wie es wirklich zu dieser Situation kommen konnte. Und es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis unsere Ideen so ausgereift sind, dass wir versuchen unsere Mitmenschen davon zu überzeugen ...

About you
Dein Name

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

19 - 26 Jahre • vorzugsweise Student/in • freie Wahl


Verbindung

Mitglieder der Rebellen-Bewegung 'The Anarchists'

Gesellschaftsschicht

Unterschicht oder Mittelschicht bevorzugt, Oberschicht mit passender Storyline

Avatar

Freie Wahl
Everything you need to know
Gewünschter Schreibstil

[x] 1. Person • [x] 3. Person • [ ] anpassbar

Probepost

[ ] neuer Probepost • [ ] alter Probepost
[ ] Entscheidung anhand der Story • [x] kein Probepost

Gewünschte Aktivität

[ ] GB • [x] Chat • [x] Play

Was du sonst noch wissen sollst....

Das übliche Blabla. Wie jeder Suchende wünsche ich mir jemanden, der langfristiges Interesse an dieser Rolle hat und nicht direkt wieder verschwindet. Wir wollen uns gemeinsam mit dir einen Plot aufbauen, deswegen sind eigene Ideen immer gerne gesehen! Ob du deinen Charakter in Creek Wall oder Creek Shore leben lässt, bleibt dir überlassen.
Sollten irgendwelche Fragen zum Gesuch oder den Anarchists auftauchen, stehe ich dir gerne im Fragenbereich Rede und Antwort! Und jetzt lasst uns die Revolution starten und gemeinsam die Welt verändern!



You and me we are like anarchy. Fuck your authority I'll make my own.

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#3

RE: Groups & Canons

in Member Wanteds 01.12.2023 22:31
von Leander Brinkley | 898 Beiträge

The searcher


About me


Leander Brinkley

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

24 Jahre • Student [Politikwissenschaften] • Campversorgung [Inventur & Rationierung]

Gesellschaftsschicht

Oberschicht

Avatar

Douglas Booth

Schreibstil

[ ] 1. Person • [x] 3.Person • [ ] anpassbar

Online-Verhalten

Variiert, aber ich versuche täglich online zu kommen und so zeitnah wie möglich zu antworten oder auf GBs zu reagieren.

My Background
Das Leben hat es bisher immer gut mit ihm gemeint. Leander Brinkley, 24 Jahre alt, ehemaliger Captain des Lacrosse-Teams, ausgezeichnet mit dem Cello und der Gitarre, was Frauenherzen bekanntlich immer schneller höher schlagen lässt und zählt zu den Top Studenten im Bereich Politikwissenschaften. Viele würden nun sagen, dass es ihm förmlich in die Wiege gelegt worden ist, denn sein Vater zählte seit Jahren zu den obersten Richtern dieser Stadt und seine Mutter war vor allem für ihr Engagement bekannt, dass ihr den Titel der Bürgermeisterin eingebracht hatte. Um ihnen aber ein genaues Bild zu übermitteln, ist es wichtig am Anfang zu beginnen.
Leander Brinkley wurde am 09. Juni 1998 im Krankenhaus von Houghton zur Welt gebracht. Es war eine natürliche Geburt und seine Mutter erzählte ihm heute noch, dass sie die Geburt und die Schmerzen sofort verdrängt hatte, als er in ihren Armen lag. Tatsächlich hatte er eine schöne Kindheit, er war kaum krank und entwickelte sich somit zu einem starken jungen Mann. Was seine Mutter häufiger zu vergessen schien, war sein Benehmen, denn auch wenn er nach außen hin von jeher den guten Umgang pflegte und Manieren zeigte, die ihm seine Eltern bereits als Kleinkind eingepflegt hatten, neigte der junge Erwachsene manchmal zu so genannten Wutausbrüchen. Vielleicht hatte er sich deswegen bereits in frühen Jahren gut in den vor allem körperlich dominierenden Sportarten versucht und Gefallen daran gefunden, da er dort seinen angestauten Druck ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, herauslassen konnte. Während man es anfänglich noch als so genannte Trotzphase abtat, wurde es tatsächlich immer schlimmer mit Leander bis Trevor in das Leben der Brinkleys trat. Er war gerade einmal drei Jahre alt als sich das Verhalten seiner Eltern zu ändern schien, denn auch, wenn er es zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vollständig realisiert hatte, würde Trevor so etwas wie Beständigkeit in sein leben bringen. Seine Eltern waren stets bemüht, ihn mit gleichaltrigen Kindern zusammen zu bringen, damit auch er ein Sozialverhalten erlernte, aber aus unerklärlichen Gründen, wurde das Spielen mit den Kindern ihm schnell zu langweilig und dumme Ideen waren wohl schon immer Teil seines Charakters, weswegen es immer wieder zu Vorfällen kam, wo sich sein Spiel-Gast verletzte und die Zahl der Eltern, die ihre Kinder noch mit ihm zusammen verkehren lassen wollten, wurden weniger. In Trevor jedoch hatte er eine Herausforderung und wenn etwas in den Brinkley von Geburt an verankert war, dann war es der Ehrgeiz, der auch seinen Vater und seine Mutter mit den Jahren zu Ansehen und Karriere verhelfen sollte. Trevor war von Anfang an ein eher scheues Kind, welches sich ausschließlich mit seinem Stofftier befassen wollte und ihn in der Anfangsphase keines Blickes würdigte. Das weckte den Ehrgeiz in ihm und vermutlich verdankte er seine erste Geduldsprobe Trevor, denn dieser ließ sich definitiv eine Ewigkeit Zeit, ehe er ihn als Spielgefährten akzeptierte. Natürlich sah er ihn nicht immer nur als Spielgefährten, denn je länger Trevor bei den Brinkleys lebte, desto mehr bemühten sich auch seine Eltern um den Jungen und nach einem guten Jahr – zumindest sagte man ihm das als er älter wurde, hatte er als Kind nur schwerlich ein Zeitgefühl – wurde dieser auch Teil dieser Familie. Von da an, war es ein auf und ab bei ihm. In einem Moment war er vollkommen eifersüchtig auf seinen Bruder und im nächsten Moment wollte er mit ihm aber auch die Welt entdecken, weswegen sie von da an sich nicht nur ein brüderliches Verhältnis aufgebaut hatten, sondern ebenso er das Gefühl hatte, seinen ersten Freund fürs Leben gefunden zu haben. Vielleicht lag es auch an den ständig wiederholenden Fragen, die Trevor gestellt wurden, dass sie sich immer wieder neue Spiele ausdachten, wo sie nicht so leicht zu finden waren, dass Trevor mehr und mehr Zeit mit ihm verbrachte. Auch sie wurden älter und entwickelten sich in unterschiedlichen Richtungen, was aber gleichblieb, war der Zusammenhalt zwischen ihnen. Vor allem in der Pubertät machte sich das bemerkbar als sein Vater seinen Bruder für die Jagd und die Natur begeistern konnte, während ihn andere Tätigkeiten interessierten und er somit ausgiebiger nachkam. Das begann mit dem Sport und reichte tatsächlich bis zu den Mädchen, an die er schon sehr früh Interesse zeigte, was vermutlich ausschließlich an der Neugier, welche extrem ausgeprägt in ihm verankert war, lag. Vielleicht mochten nun einige Bewohner Houghtons sagen, dass er bevorzugt behandelt wird, weil sein Vater eine wichtige Position in der Justiz inne hatte und vielleicht war genau das der Grund, warum er in regelmäßigen Abständen eine Grenze überschritt, da er um keine schwerwiegenden Konsequenzen bangen musste. Als Sohn des Richters und der Bürgermeisterin war es wohl ein leichtes, die vom Schaden betroffenen Personen zu überreden, die Anzeige fallen zu lassen. Große Strafen regnete es trotzdem nicht wirklich im Anschluss, weswegen er auch nichts daraus gelernt hatte. Vielleicht lag es auch daran, dass sich seine Zensuren trotz Eskapaden konstant hielten, denn auch, wenn er wohl als typischer Sportler überall ankam, schlummerte in ihm ein schlaues Kerlchen, der sich leicht darin tat, sich relevante Informationen zu merken und zu einem überdurchschnittlichen Allgemeinwissen werden zu lassen. Auch in seinem Zimmer befand sich ein großes Regal gefüllt mit Büchern, die ihm von seinem anderen Ich die Ruhe gab, die auch er benötigte. Nicht nur Trevor schaffte es also, ihn zu beruhigen, sondern ebenso war es das Lesen von Büchern, dass ihn die innere Ruhe finden ließ. Diese schafften es zudem, seinen Horizont zu erweitern, was ihn vielleicht genau deswegen zu den besten Studenten in Politikwissenschaften werden ließ. Er war interessiert und vielleicht war sogar sein Ehrgeiz so weit, dass er nach seinem Studium Houghton verlassen und eine höhere Instanz ansteuern wollte als es seine Mutter tat.
Er wollte daher an sich und seinem Verhalten anderen gegenüber arbeiten, weswegen er sich die Wochen vor dem Urlaub tatsächlich am Riemen riss und versuchte Gelegenheiten, welche er sonst nur zu gerne wahrnahm aus dem Weg zu gehen, indem er sich vermehrt um sein Studium und seine Zukunft bemühte. Wirklich lange hielt er dem jedoch nicht stand, weswegen er sich in kürzester Zeit erneut auf einer Party wiederfand, die all das, was er sich in den Wochen zuvor aufgebaut hatte, in einem Schwung zerstört hatte. Die Enttäuschung seiner Eltern war groß als man ihn nicht nur betrunken, sondern ebenso mit Drogen auf die Polizeidienststelle gebracht hatte, weswegen es wohl zum ersten Mal in seinem Leben eine Standpauke und ein Nachspiel haben sollte. Das Leben, dass er von klein auf kannte, wo ihm alles zugeflogen kam, wo die größten Probleme sein Vater und seine Mutter für ihn regelten, sollten vorbei sein und obwohl er bereits 24 Jahre alt war und wusste, dass er nur durch eine harte Strafe und den notwendigen Konsequenzen aus seinem Verhalten lernen würde, stellte man ihn eiskalt vor die Wahl. Entweder er würde die Konsequenzen tragen, was gegebenenfalls all die Arbeit, die er in sein Studium gesteckt hatte, nutzlos werden ließ oder er würde sich der Grundausbildung des Militärs nach dem Abschluss, den er alsbald in der Tasche haben würde, stellen. Die Wahl fiel ihm leicht, auch wenn die Lust, sich einer Art Militärschule zu unterwerfen, schwindend gering war, wollte er seine Zukunft nicht in die Tonne klopfen.
Je mehr er darüber nachdachte in der Zeit zwischen Eskapade und Urlaub, desto mehr kam er zu dem Entschluss, dass nicht er an alldem Schuld hatte, sondern seine Eltern, hatten diese ihm nie Grenzen aufgezeigt und immer wieder gepredigt, dass man seine eigenen Erfahrungen und Entscheidungen treffen muss. Vielleicht hätten sie ihn am Anfang seiner Eskapaden Konsequenzen spüren lassen müssen, damit aus ihm ein bodenständiger Mensch wie Trevor geworden wäre, denn auch, wenn seine Eltern immer wieder Vergleiche zwischen ihm und seinen Bruder zogen, so wusste er nun einmal, dass sie beide dieselbe Erziehung genossen haben, weswegen er Trevor gegenüber komischerweise keine Wut oder Eifersucht verspürte. Das all diese Gedanken mit dem Einsteigen in den Flieger und dem Urlaub mit Amabelle ohnehin hinfällig wäre, da damit andere Probleme einhergingen und die vergangenen Probleme damit nichtig erschienen, konnte er nicht ahnen. Aus diesem Grund stieg er auch hocherfreut in den Flieger, überlegte bereits wie er Spaß bei dieser Reise haben konnte, ohne sich erneut in Schwierigkeiten zu geraten als plötzlich Turbulenzen auftraten. Aus seinen vorherigen Reisen kannte er die Prozedur, wie man im Ernstfall reagieren sollte, um sich und andere zu schützen, weswegen er auch nicht zögerte, sich die Schwimmweste sowie die Sauerstoffmaske aufzuziehen und an das nächste, woran er sich erinnern konnte, war das Erwachen im Sand. Noch nie in seinem Leben hatte er solch einen Durst verspüren müssen, weswegen er im ersten Moment der Eigenschaft nachkam, die ihn im Grunde immer in gewissen Maße ausmachte und das war der Egoismus. Natürlich war er es nicht gewohnt, sich sein Essen und Trinken auf diese Weise zu verdienen, weswegen die ersten zwei Wochen eine Art Zerreißprobe für ihn darstellte und seine negative Laune bestimmt von einigen Personen aufgefangen werden musste, weswegen er tatsächlich froh war, als der Erkundungstrupp von eine Art Camp zu sprechen begann. Wer hätte es vermutet, aber Leander vermisste die Zivilisation, seine Bücher und das normale Leben und auch, wenn man es vermutlich nicht auf diese Weise erreichen wollte, dass sie auf einer einsamen Insel stranden, so begann er langsam, aber sicher doch zu realisieren, wie gut es ihm in den vergangenen Jahren ging, weswegen er natürlich hoffte, dass der Albtraum bald ein Ende haben und sie gefunden werden würden. Bis zu dem Tag, an dem seine Gebete erhört werden, hatte er sich der Inventur & Rationierungstruppe angeschlossen, da diese Truppe, die für ihn am unkomplizierteste und ruhigsten war. Die Listen, die er führen und ausstreichen musste, würde er sogar im Schlaf noch hinbekommen und da es ohnehin nur eine begrenzte Anzahl an Mahlzeiten und Essen gab, musste er sich dahingehend auch kein Bein ausreißen.
The missing one


Our Background
Gesucht werden: (0/3) männliche Charaktere & (3/3) weibliche Charaktere
Wir stammen alle aus Oberschichtsfamilien und die meisten von uns kennen sich schon aus der Schulzeit. Unsere Namen und unser Ruf sind dort jedem bekannt. Wir waren die Kids, zu denen alle aufgesehen haben. Die, die gleichermaßen geliebt und gehasst wurden. Und mit Sicherheit auch die, die durch das Geld und den Einfluss der Eltern einige Vorzüge genossen.
Auch außerhalb der Schule wussten wir, wie wir von dem Geld unserer Eltern profitieren konnten. Shoppingtrips in Designerboutiquen, Ausflüge in andere Städte oder Partys mit Unmengen teurem Champagner – von denen unsere Eltern natürlich niemals erfuhren. Wir alle genießen das Leben im Luxus und keiner von uns kann sich vorstellen, jemals darauf zu verzichten.
Mit der Unterschicht können und wollen wir uns nicht identifizieren. Wir halten uns für etwas Besseres und daraus machen wir auch kein Geheimnis. Für Nettigkeiten ist keiner von uns bekannt. Die meisten würden uns wohl eher als arrogant, oberflächlich, herablassend, fies und intrigant bezeichnen. Ob sich unser Verhalten auf der Insel ändern wird? So schnell mit Sicherheit nicht, immerhin gehen wir alle noch davon aus, dass wir bald gerettet werden. Aber was passiert, wenn wir feststellen, dass es so schnell keinen Weg zurückgibt? Beginnen wir gemeinsam Pläne zu schmieden, wie wir auch hier besondere Privilegien genießen können oder fängt der ein oder andere von uns an, sich anzupassen? Finden wir es gemeinsam heraus!
Hier sind einige Ideen, welche gerne miteingebaut werden können:
1. Trendsetter/in
Die Trendsetterin weiß immer, wo die nächste Party steigt. Die Infos kommen von Bekannten, von denen man noch nie gehört hat und die man vermutlich auch nie treffen wird. Sie ist selbstbewusst und zieht mit ihrer Energie die ganze Gruppe mit. Du studierst Eventmanagement, denn das ist dein Repertoire und dein großer Plan ist es, deine eigene Firma zu eröffnen, die vor allem in den großen Metropolen der Welt zu finden sind.
2. Sportler/in
Schon am Morgen schlüpft er in die Trainingshose – was sollte der Sportler sonst anziehen? Sein Talent zu sportlicher Höchstleistung wurde ihm bereits bei seiner Geburt in die Wiege gelegt. Er ist sehr ambitioniert, selbstbewusst und bekommt, was er will. Der männliche Sportler ist bei Mädchen sehr beliebt – das weiß und genießt er auch. Die weibliche Sportlerin ist auf Leistung fokussiert und stellt die Jungs dafür hinten an. Sollte es zu einer Profisportkarriere nicht reichen, könntest du Sportökonomie studieren. Vielleicht kreierst du deine eigene Marke und schaffst neben praktischer Sportkleidung auch noch etwas fürs Auge?
3. Social-Sharer/in
Sie teilt alles. Wirklich ALLES! Jedes Gericht wird kalt, bevor es gegessen wird, weil der Teller für die Story perfekt angerichtet werden muss. Welche Hose sie trägt, entscheiden am Morgen nicht Spiegel und Laune, sondern die IG-Follower. Für sie gibt es nichts Nicht-Erzählenswertes, denn ihr Leben ist spannend. Genau wie ihr Butterbrot. Man erkennt sie am neuesten Smartphone, welches sie immer zur Hand hat. Sollte nach dem Studium dir der Weg zur Influencerin nicht geebnet sein, steht es dir immer noch offen Influencer-Manager/in zu werden.
4. Alternative a.k.a. der/die Künstlerin
Wie alternativ es geht, zeigt uns der Künstler. Man gibt ihm Zettel und Stift und er zaubert die verrücktesten Dinge auf das Blatt. Der Kreative kann nicht nur zeichnen, sondern spielt auch ein Instrument – meist hat er sogar eine eigene Band. Er ist ein Träumer und begeistert andere mit seiner lässigen Art. Es gibt kaum ein Mädchen, das nicht auf ihn steht. Nach der Universität sieht man dich entweder als Musiker/in oder Künstler/in. Sollte dort die große Karriere ausbleiben, wird es wohl doch eine Werbeagentur, was deinen Eltern wohl ohnehin lieber sein würde.
5. Lästerschwester
Sie weiß alles über jeden – und noch viel mehr. Wenn die Lästerschwester ein Gerücht hört, dramatisiert sie es, erfindet einige Charaktere dazu, schmückt es mit gemutmaßten Details aus und verbreitet es. Die Gesellschaft einer Lästerschwester ist zwar meist sehr unterhaltsam, aber man sollte sich immer bewusst sein, dass ihre Geschichten wahrscheinlich doch nicht ganz der Realität entsprechen. Geheimnisse sollte man ihr jedenfalls nicht anvertrauen. Nach deinem Journalismus Studium versuchst du natürlich dort Fuß zu fassen. Wer will nicht seiner Passion nachgehen und dieser heißt bei dir einfach Gossip, Gossip und nochmals Gossip.
6. Scherzkeks
Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen: Das ist der Scherzkeks. Ob spontane Eingebungen oder gut durchdachte Geschichten – er kann es nicht lassen, bei jeder Gelegenheit einen Witz zu erzählen. Wie ein richtiger Entertainer ist er super darin, andere aufzuheitern und steht bei seinen Mitschülern gerne mal im Mittelpunkt. Der Mittelpunkt ist deine Welt und solltest du als Stand-Up Comedian nicht Fuß fassen können, dann versuchst du es einfach im Filmgeschäft.
7. Überflieger/in
Als Überfligerin kann und weiß – so fühlt es sich manchmal an – einfach alles. Und oft sogar, ohne sich wirklich anzustrengen. Das kann andere schon mal neidisch werden lassen. Doch sie ist eher der inspirierende Typ. Sie geht alles mit einer gewissen Leichtigkeit an. Wenn mal was nicht klappt, ist das nämlich auch kein Drama. Sie macht es einfach. Da dir immer alles fliegend leicht von der Hand geht, könnte es dich in jede Sparte verschlagen.
8. Besserwisser/in
Anders als die Überfliegerin hat der Besserwisser wahnsinnigen Spaß dabei, anderen sein (Halb-)Wissen mitzuteilen – er ist regelrecht heiß darauf! In einer WhatsApp-Nachricht achtet er eher auf Rechtschreibfehler als auf den Inhalt. Klar, man kann was von ihm lernen, hin und wieder jedenfalls. Aber sein ungefragtes Oberlehrerdasein ist manchmal echt nervig. Natürlich wird auch dich ein Fach besonders interessiert oder gereizt haben, sodass du dein Halbwissen mit dem Studium vervollständigst. Obwohl man als Lehrer nicht ganz so viel verdient, kannst du nicht vollkommen über deinen Schatten springen und willst dein Wissen natürlich an die jüngere Generation weitergeben.
9. Die Schönheit / Der Schöne
Die Schönheit ist immer on fleek. Selbst wenn sie mit Grippe im Bett liegt, könnte man mit ihr noch einen Werbespot für Weichspüler drehen. Sie hat einfach gute Gene. Dass sie gut aussieht, bedeutet aber nicht automatisch, dass sie oberflächlich ist. Besonders von der Lästerschwester wird sie erstmal kritisch beäugt. Doch Aussehen allein sagt rein gar nichts über den Charakter aus. Natürlich wirst auch du ein Studium absolvieren, wirst aber mit Sicherheit als Model groß rauskommen.
10 Der Sonnenschein a. k. a. der Kummerkasten
Der Himmel ist grau, die Klausur war so semigenial. Doch egal, was dich runterzieht: Dein Sonnenschein bringt dich wieder zum Lächeln. Sie weiß alles über dich. Man kann ihr alles anvertrauen und weiß, dass es dort sicher ist, denn der Sonnenschein ist das genaue Gegenteil der Lästerschwester. Loyalität auf dem next level sozusagen. Dein Wunsch ist es, Menschen zu helfen, weswegen dein Studium bereits im Sozialwesen zu finden ist. Oder wirst du doch eine gute Ärztin?
11. Der Gamer
Er redet nicht viel. Das muss er auch nicht, denn die meisten würden ihn wahrscheinlich nicht verstehen. Der Gamer ist klug und meist etwas introviertiert. Nur in der digitalen Welt geht er vollkommen auf. Trotz der zurückhaltenden Art sind Gamer superliebe Kerle. Natürlich wird er Programmierer oder Ingenieur, was denn sonst?
12. Die Ruhige
Immer dabei und trotzdem nicht so ganz da. In jeder Clique gibt es auch eine Person, die lieber ruhig daneben steht, wenn sich andere aufregen oder miteinander diskutieren. Manche Menschen geben eben nicht viel auf Gerüchte und Tratsch. Da du schon immer mehr die Person war, die lieber zuhört, wirst du irgendwann wohl deine eigene Praxis haben und deinen Patienten nicht nur ein offenes Ohr schenken, sondern ihnen auch aus mentalen Problemen finden. Du studierst Psychologie.

Trotz unsere Unterschiede sind wir eine Gemeinschaft, was sich wohl jetzt auf dieser Insel erst wirklich bemerkbar macht.

About you


Dein Name

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

20 - 25 Jahre • Student • Deine Wahl


Verbindung

High Society Clique

Gesellschaftsschicht

Oberschicht

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Eure Wahl - Ihr müsst euch damit wohl fühlen.
Everything you need to know
Gewünschter Schreibstil

[x] 1. Person • [x] 3. Person • [ ] anpassbar

Probepost

[ ] neuer Probepost • [ ] alter Probepost
[x] Entscheidung anhand der Story • [ ] kein Probepost

Gewünschte Aktivität

[x] GB • [x] Chat • [x] Play

Was du sonst noch wissen sollst....

Bitte sei keine Eintagsfliege und bringe dich aktiv in das Forengeschehen ein. Was das Posten angeht bin ich wirklich entspannt, fände es aber schön, wenn du gerne in den GBs oder dem Chat aktiv bist. Ich bin für spannende Plotideen immer zu haben und baue mir gerne eine langfristige Story mit dir auf.


      

zuletzt bearbeitet 11.12.2023 11:59 | nach oben springen

#4

RE: Groups & Canons

in Member Wanteds 11.12.2023 11:40
von Abel J. Ackerman | 442 Beiträge

The searcher


The searcher


Abel Joseph Ackerman

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

25 Jahre • Mitarbeiter in einer Buchhandlung • Schneider

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Jamie C. Bower

Schreibstil

[ ] 1. Person • [ x ] 3.Person • [ ] anpassbar

Online-Verhalten

Schaue fast täglich rein.

My Background
Du bist nie aus Houghton rausgekommen, richtig? Nicht einmal nach deinem Abschluss hast du es geschafft das verhasste Heim zu verlassen, um die Abenteuer zu erleben von denen du schon als Kind geträumt hast. Trotzdem glaubst du, dass du die Blase aus unterschwellig vermitteltem konservativem Gedankengut, toxischer Eifersucht und den Drang dich immer rechtfertigen zu müssen verlassen hast. Du glaubst du hättest deine Familie hinter dir gelassen. Dabei werden dir deine Eltern immer wieder Worte zuflüstern, die in den frühen Jahren der Erziehung in dein Gedächtnis gebrannt worden. Es fällt dir schwer als erster und ganz allein eine Revolution gegen deinen eigenen Familienkreis angestiftet zu haben und dich von negativen Gefühlen wie Eifersucht und Begierde zu entfernen. Du glaubst du wärst moralischer als sie, vertrittst bessere Werte und hast ein Verständnis für falsch und richtig. Nach dem Richtigen und dem Falschen hat dein Bruder Paul auch immer gesucht und die Meinung anderer als die eigene etabliert. Du magst ihm einiges voraus haben und dennoch unterscheidet ihr euch nicht gänzlich voneinander; immerhin seid ihr das Resultat eurer Eltern. Doch solltest du erst erkennen wie ähnlich ihr euch sein könnt, wirst du die Augen verschließen wollen. Augen die aufmerksam und weit aufgerissen sind, als möchtest du den Anschein erwecken munter und aufgeweckt zu sein; nicht so wie dein Bruder. In dir soll man Lebensfreude und Energie erkennen. Eine Augenbraue und ein Mundwinkel sind mit Amüsement und einem Hauch von Hohn hochgezogen und wieder willst du uns weismachen Besitzer von Humor und Leichtsinn zu sein. Deine Mimik schreit nach Provokation und dem Drang zu rebellieren, doch deine Seele ist verletzt. Jeder sarkastische Kommentar, jede lebensmüde Tat und jeder aufgezwungene antreibende Gedanke kostet dich enorme Kraft. Du willst jemand sein, der du nicht bist, weil du niemals sein konntest wer du eigentlich warst.
Ich werde dir helfen zu erkennen. Ich werde über deine entspannte Körperhaltung und das provokative Lächeln hinwegsehen und einen Blick in dein Inneres wagen, damit du dein eigenes Schauspiel enttarnen und deine aufgesetzte Unantastbarkeit niederlegst. Deine Augen weiten sich noch ein minimales Stück. Du bist nicht aufmerksam, nicht bereit zum Angriff, sondern erfüllt mit Angst.

Du bist der erstgeborene Sohn der Ackermans und zeitlich begrenzter Stolz deiner Erzeuger, bis mit der Geburt deines Bruders Paul eine gewisse Gleichgültigkeit in das Elterndasein eures Vaters einkehrte und er sich in den Hintergrund rückte, um seine Arbeit zu bevorzugen. Das was er erst mit Mühe in die Erziehung mit einbringen wollte war vergessen und sollte gänzlich eure Mutter übernehmen, die unter der Woche zu eurer Spielgefährtin, Versorgerin und offenes Ohr in Nöten wurde und an den Wochenenden versuchte euren Energieüberschuss unter Kontrolle zu bekommen. Doch das Teilen fiel euch schwer. Ihr wolltet, dass die Geschichten, die eure Mutter euch am Abend vorlas nur für den jeweils einzelnen bestimmt war und schon gar nicht wolltet ihr überhaupt Zeit mit dem Anderen verbringen. Eure Beziehung zueinander war nicht existent und sollte in späteren Jahren nur unter toxischen Gesichtspunkten erblühen.
Freiwillig zogst du dich zurück und übergabst deinem Bruder das einzige, von dem er glaubte, dass er es dringend brauchte um glücklich zu sein. Er vergötterte eure Mutter und füllte die Abwesenheit eures Vaters mit ihrer Anwesenheit. Ich weiß genau, dass du dich darüber gefreut hast, als die Ehe eurer Eltern zu kriseln begann und eure Mutter sich zurückzog um herauszufinden, wer sie wirklich war und was sie wollte. Ein sehr fortschrittliches Verhalten für euer konservatives Familienkonzept. Paul stand plötzlich ohne sie da und während seine wackeligen, dürren Beine verloren auf dem Flur standen, warst du niemals der große fürsorgliche Bruder, der ihm einen Arm um die Schulter legte. Er war allein und du warst es auch.

Erstaunlicherweise wurdest du Teil eines Freundeskreises, der dem dir gelehrten Gedankengut deiner Eltern entgegenstand und bei dir ein Umdenken und Reflektieren auslöste und dich dazu brachte zu entdecken wer du warst. Das Schwarz-Weiß-Leben was du zuvor geführt hattest sollte in Farbe gehüllt werden und die deprimierte Stimmung, sobald du das traute Heim betratst wich und formte ein erleichtertes Lächeln auf deine Lippen. Niemand kümmerte sich darum, was du den lieben langen Tag getrieben hast, solange du pünktlich am Abendbrotstich auftauchtest, zeitig von Feierlichkeiten zurückkamst und Sonntag zwischen Bruder und Vater in der Kirche saßt. Alles was sich außerhalb dieser Zeiträume und Momente abspielte waren Augenblicke, die du Abel Joseph Ackerman warst. Es gab kein Verstecken und keine Anpassung. Wolltest du zu alternativer Musik mitsingen oder dir die Augenlider in hellem grün bepinseln, so konntest du das solange du am Ende wieder wie der typische Sohn einer Vorzeigefamilie aussahst.

Dieser eine Abend hat sich in dein Gedächtnis wie eine hässliche Narbe eingebrannt. Ein Abend an dem du vergessen hattest dir den grauen Nagellack von der rechten Hand zu wischen und unauffällig auf deinen Stuhl im Esszimmer gerutscht bist. Deine Mutter hatte ihre Beobachtung schweigend aber mit weit aufgerissenen Augen hingenommen, währenddessen dein Vater bei dieser Entdeckung tief in Gedanken zu versunken sein schien. Dein Bruder hingegen war zu blind, um die wichtigen Konversationen der Familie zu verstehen, im Gegensatz zu dir, der bereits in frühen Jahren gelernt hatte, dass ernste Themen nicht mit Worten besprochen wurden. Auch wenn an diesem Abend nichts weiter passierte und lediglich vier Augen und dein eigener Blick auf deinen Nägeln ruhten, wusstest du das die Dinge sich ab diesem Moment ändern würden.
Dein Vater schenkte dir von diesem Tag an seine Aufmerksamkeit. Wo vorher nichts gewesen war, deutete sich das Interesse eines besorgten Mannes an, der hinter der augenscheinlichen Fürsorge ein egoistisches Ziel verfolgte. Familien wie der deinen ist nur der Schein nach außen wichtig und in diesem Moment warst du eine potenzielle Gefahr dieses Kostüm zu zerstören.
Nach der Schule stand ungewöhnlicherweise die traute Familienkutsche vor dem Eingang, indessen Innenraum dein Vater darauf wartete dich nach Hause zu fahren. Normalerweise schwieg dein Vater, doch begann er dir dieses Mal Fragen zu stellen. Die ersten Wochen waren es noch harmlose und auf deine Interessen gerichtete Unterhaltungen, bei denen du dennoch kein einzig wahres Wort über deine Person Preis gabst. Neben dir saß ein Fremder von dem du wusstest, dass er die Wahrheit und dein Selbst nicht verstehen würde. Du konntest ihm nicht sagen, dass du nach einem bunteren und grenzüberschreitendem Leben strebtest. Du konntest ihm nicht sagen, dass du im Begriff warst herauszufinden, wie du deine Haare tragen, deine Augen betonen und worin du gut sein wolltest. Du wusstest, dass er es nicht verstehen würde, aber du wusstest nicht was er anstellen würde wenn er diese Informationen auch ohne deine offenen Worte herausfand.
Dein Vater war der von Houghton so geliebte Allgemeinmediziner und ehrenvolles Mitglied der christlichen Kirche für die er in noch so finsteren Zeiten einer Familie ein Lichtblick war; so auch für seine eigene. Ich weiß dir fällt es schwer an die grellen, weißen Wände der Praxis, deine zitternde Hand auf der behutsam behandelten Bibel und deinen Vater mit den Augen eines Irren zu denken. Am liebsten würdest du diese Erinnerungen aus deinem Gedächtnis verbannen, doch die wöchentlichen Sitzungen mit deinem Vater haben Spuren hinterlassen, die dein Selbst und all das, was dich ausmachte zu zerstören drohten. Du hast dem innerlich nie nachgeben, aber die Zeit in der du die Flucht vor dich hergeschoben hast, weil es nicht in dein Konzept passte das Elternhaus in so jungen Jahren zu verlassen, haben so viel kaputt gemacht.
Du konntest mit niemandem darüber reden. Dein Bruder beäugte die gemeinsame Zeit zwischen dir und eurem Vater argwöhnisch und du konntest beobachten wie seine Eifersucht jeden Tag um ein vielfaches stieg. Er sehnte sich nach etwas, was er nicht annähernd verstand.
Du warst zu schwach um dich deinem Vater entgegenzustellen und suchtest du dir dein eigenes Opfer. Der fünf Jahre jüngere Paul trotze vor Unsicherheiten und Gefühlschaos und schien jeden Rat und jeden kleinen Zipfel Aufmerksamkeit in sich aufzusaugen, selbst von einer Person wie dir.
„Bist du etwa schwul? Oder warum hast du noch keine Freundin?“, streutest du die erste Unsicherheit in dem Jugendlichen und nur wenige Tage später beobachtetest du, wie er sich plötzlich mit Mädchen verabredete. Er sprang auf deine Worte so an, wie du auf die deines Vaters- auch wenn du etwas anderes behauptest.
„Unser Vater liebt seine Arbeit; versuch einfach wie sie zu sein.“ Plötzlich war es dein Bruder der im Sprechzimmer eures Vaters saß, weil er sich im Sportunterricht absichtlich auf den Boden geworfen und eine großflächig blutende Wunde davongezogen hatte.
Schließlich bekam dein Bruder seine erste Freundin an der er hing wie an keiner Person zuvor, abgesehen von eurer Mutter. Paul konnte nicht ohne sie und wenn sie wieder einmal lauthals stritten dauerte es keine Minute bis ein lauter Schrei erklang und sich dein Bruder unter Tränen wie wild entschuldigte. Amüsiert hattest du im Türrahmen deines Zimmers, welches seinem gegenüberlag gestanden und der Szenerie wie ein schaulustiger Zuschauer gelauscht.

Vor wenigen Jahren hast du dich losgerissen. Vor wenigen Jahren hast du dir einen Job gesucht und deinem Elternhaus den Rücken zugekehrt. Du magst gegangen sein, aber wenn du ehrlich bist, dann sitzt du noch immer an jenem Abend an diesem Essenstisch. Du hältst die Gabel krumm, als könnte sie deine Fingernägel und deinen Fehler verbergen. Innig hoffst du mit jedem schweren Schlucken den das Bratenfleisch deine Kehle hinunterrutscht, dass die Blicke nicht dir gewidmet waren. Du hoffst, dass du sie nicht kennst und falsch einschätzt.

Du hast dich am College eingetragen, weil deine Eltern es wollten. Du hast gelernt, dich bemüht und dennoch hast du das weder für dich, noch für deine Eltern getan. Es dauerte einige Zeit, ehe du die Leine losreißen und dich befreien konntest. Du schmisst dein Studium kurz vor Beendigung und zogst aus deinem Elternhaus aus, um dich mit etwaigen Aushilfsjobs über Wasser zu halten. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass du dein Leben genießt, aber du bist immerhin noch im Begriff herauszufinden, was du willst. Vor etwa zwei Jahr hast du einen Job in einem Buchladen bekommen, trotz dessen, dass du nie wirklich viel gelesen hast; wenn du jedoch etwas anfängst, dann tust du dies gewissenhaft. Es gab immerhin einige Bücher, die du in deinem Repertoire aufnehmen musstest, bevor du deinen Job wirklich gut machen konntest.
Währenddessen ging es mit deiner Band richtig bergauf und als ihr an einem Bandcontest teilnahmt und sogar den Hauptpreis gewonnen habt, hieß es für dich und deine drei Bandkollegen euren Preis - eine Reise nach Australien - anzunehmen. Doch auf dem fremden Kontinent kamt ihr nie an.
About me


Raven Hendricks

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

23 Jahre • Studentin • Aussteiger

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Unterschicht

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Emma Mackey

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[ x ] 1. Person • [ ] 3.Person • [ ] anpassbar

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Trage hier deine Online-Zeiten ein.

My Background
„Wieso fangen eigentlich alle Geschichten damit an, wie ein schreiendes Baby zur Welt gekommen ist? Ist das nicht selbsterklärend? Aber gut, ich passe mich ausnahmsweise mal an. Am 15. April 1998 bin ich im Krankenhaus in Mass City aus meiner Mom rausgeflutscht. Ob die Wehen entsetzlich waren und sie sich damit stundenlang gequält hat? Keine Ahnung! Angenehm war’s sicher nicht, aber davon hab ich nicht viel mitbekommen. An meine ersten Lebensjahre kann ich mich kaum erinnern, was vermutlich auch besser so ist. Eine meiner wenigen Erinnerungen ist nämlich alles andere als schön: Ein brüllender Mann, der auf meine Mom einschlägt, während ich weinend unter dem Tisch sitze und mir die Hände vor das Gesicht halte. Ich war fünf Jahre alt, als meine Mutter endlich die Notbremse zog und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Nötigste einpackte, um mit mir aus der Wohnung und vor meinem gewalttätigen Erzeuger zu flüchten. Sie versprach mir, dass ich meinen Dad nie wieder sehen musste und dass sie es niemals wieder zulassen würde, dass er ihr oder mir wehtat. Das wohl einzige Versprechen, an das sich meine Mom wirklich hielt.
Wir landeten in Houghton, wo meine Mutter mit dem wenigen Geld, das sie aus der Haushaltskasse mitgenommen hatte, einen Wohnwagen in Forest Park anmietete. Sie fand sogar nach kurzer Zeit einen Job in einem Supermarkt als Kassiererin – halbtags, weil sie mich nicht den ganzen Tag alleine Zuhause lassen wollte, bis sie einen Vorschulplatz für mich gefunden hatte. Die ersten Wochen weinte ich nur, wenn sie morgens den Trailer verließ und die Tür hinter sich zuschloss. Irgendwann verstand ich, dass sie wiederkam und versuchte mich in der Zeit selbst zu beschäftigen. Naja, wie sich 5-Jährige Mädchen eben beschäftigen konnten. Ich erkundete den Wohnwagen und verursachte an einem Tag fast einen Brand, weil ich die Herdplatten eingeschaltet hatte. Das Geschirrtuch stand bereits in Flammen, als meine Mom die Tür aufschloss und schreiend in den Wohnwagen gestürmt kam. Mit großen Augen sah ich ihr dabei zu, wie sie das Feuer mit einem Eimer Wasser löschte. Am nächsten Tag ging Mom nicht mehr zur Arbeit und auch in den nächsten Wochen nicht mehr. Sie sagte, sie könnte mich nicht alleine lassen und wollte auf einen Platz in der Vorschule warten. Eine vernünftige Entscheidung … Doch irgendwie wurde ab diesem Zeitpunkt alles nur noch schlimmer.
Mom lag tagelang nur noch im Bett. Sie weinte ständig, wollte nicht mehr mit mir spielen. An manchen Tagen schaffte sie es nicht einmal, mir etwas zu essen zu machen. Ich verstand als kleines Mädchen nicht, was los war. Heute weiß ich, dass sie unter Depressionen litt.
Ein Dank geht an dieser Stelle an die xxxs, die auf mein Weinen und Schreien aufmerksam wurden. Sie wohnten direkt im Wohnwagen nebenan und nahmen mich zu sich, gaben mir etwas zu essen und kümmerten sich um mich. Sie sorgten dafür, dass meine Mom für eine Zeit lang in eine psychiatrische Anstalt kam und ließen mich bei sich wohnen. Ich schloss Brenda und Jimmy schnell ins Herz und auch ihren Sohn yy, der bald schon so etwas wie ein Bruder für mich wurde.
Wenige Monate später war meine Mom aus der psychiatrischen Klinik wieder zurück. Es ging ihr deutlich besser, sie suchte sich einen neuen Job und gab mich tagsüber zu den xxxs. Aber ihr könnt euch sicher schon denken, dass das nicht lange gut ging. Es dauerte nicht einmal ein halbes Jahr, da wurde sie erneut krank und die xxxs waren alles, was ich hatte.

Machen wir mal einen kleinen Zeitsprung zur Elementary School. Ich mochte die Schule eigentlich recht gerne, nur fand ich die meisten Kids genauso doof, wie sie mich merkwürdig fanden. Für sie war ich die ‚Seltsame‘, die alles still aus der Entfernung beobachtete. Mir war das relativ egal, ich war lieber für mich alleine. Bis sich Arnas in der Pause einfach zu mir setzte und sein Pausenbrot mit mir teilte. Der Beginn einer engen Freundschaft. Er nahm mich häufig mit zu sich Nachhause, wo mich seine Familie mit offenen Armen empfing. Ich war immer gerne bei den Chillwells und auch Arnas Eltern schienen mich zu mögen. Seine Mom schenkte mir meine erste Gitarre. Sie gehörte einst ihrem Vater, stand seit Jahren im Keller und wurde nicht bespielt. Sie klang nicht mehr sonderlich gut, weil sich das Holz bereits verzogen hatte, aber für mich war es das tollste Geschenk überhaupt. Und das letzte, das mir die Chillwells hinterließen, bevor sie aus Houghton zogen und ich meinen damals einzigen und besten Freund verlor.
Fortan verbrachte ich meine Nachmittage nach der Schule damit, mir das Gitarre spielen beizubringen. Einige der Nachbarn im Trailer beschwerten sich über das ‚Geklimper‘, aber das interessierte mich nicht. Ich hatte meinen Spaß! Die ersten Versuche klangen zwar sicher grauenhaft, aber ich wurde schnell besser. Nach einigen Jahren sogar so gut, dass ich es an der High School in die Schulband schaffte. Mit zwei Nebenjobs – einem Kellnerjob in einem Diner und einem Aushilfsjob in einem Supermarkt – konnte ich mir endlich meine lang ersehnte E-Gitarre kaufen und meinen Nachbarn noch mehr auf die Nerven gehen.

Während die Schule immer nur eine Pflichtveranstaltung für mich war, freute ich mich auf die freien Mittage mit meiner Gitarre oder meinen Freunden. Ja, inzwischen hatte ich tatsächlich ein paar Leute gefunden, die mir nicht ständig auf die Nerven gingen und mit denen ich gerne mal abhing – insbesondere mit Abel, den ich über yy kennenlernte. Wie es die meisten Teenager in dem Alter wohl so machten, trieb ich mich gelegentlich auf Partys herum. Ich trank auch mal einen über den Durst und zog mal an einem Joint, aber im Vergleich zu vielen anderen meiner Mitschüler, hatte ich mich immer ganz gut im Griff.
Eine Partynacht werde ich jedoch nie vergessen. Oder viel eher den Nachhauseweg. Als ich durch den dunklen Park lief, der zum Trailerpark führte, hörte ich Schritte hinter mir und wurde wenige Augenblicke später in das Gebüsch gezerrt. Obwohl ich selbst einige Bier getrunken hatte, schlug mir der alkoholisierte Atem des deutlich älteren Kerls entgegen, als er mich an sich presste und mit seiner Hand unter meinen Rock fuhr. Panik ergriff mich. Ich schlug um mich und versuchte ihn wegzudrücken, während er meine Netzstrumpfhose zerriss. Blanke Angst und Ekel füllten jede Zelle meines Körpers. Ohne einen klaren Gedanken fassen zu können, tastete ich nach dem größeren Stein, der neben mir auf dem feuchten Erdboden lag und schlug ihn meinem Angreifer gegen die Schläfe. Mit einem Stöhnen sank er kraftlos auf mir zusammen. Die warme Flüssigkeit, die über meine Hände ronn, ignorierte ich und stieß ihn panisch von mir, ehe ich losrannte und erst wieder anhielt, als ich vor der Tür meines Wohnwagens ankam.

Nach diesem Vorfall bat ich yy, mich in den Boxclub mitzunehmen. Ich sprach jedoch nie darüber, warum ich plötzlich unbedingt das Boxen lernen wollte und versuchte diesen Vorfall so gut es ging zu verdrängen. Durch das regelmäßige Training fühlte ich mich langsam wieder etwas sicherer.
Meine Leidenschaft für die Musik blieb. Gemeinsam mit meinem inzwischen besten Freund Abel gründete ich unsere eigene Band: Poet for the Rebels. Gesellschaftskritische Texte verpackt in Punkmusik. Nach langem Überreden schaffte es Abel mich davon zu überzeugen, meine Stimme zu nutzen um meine selbst geschrieben Songs zu performen, sodass ich fortan nicht nur die Lead-Gitarre übernahm, sondern auch als Frontfrau den Kopf der Band bildete. Bereits nach wenigen Monaten im Probenraum hatten wir unsere ersten eigenen Songs komponiert und die ersten Gigs in Bars und Pubs in Houghton folgten – schließlich gewonnen wir sogar den ersten großen Bandcontest, der uns vielleicht zum großen Durchbruch verhelfen konnte. Der Preis: Ein dreiwöchiges Musik-Coaching in Australien und ein Auftritt als Vorband auf dem Houghton Festival im kommenden Jahr. Hell yes!
Mit meiner geliebten E-Gitarre und meinen Bandmitgliedern im Gepäck, bestieg ich voller Vorfreude den Flieger. Zum ersten Mal in meinem Leben saß ich in einem Flugzeug und scheiße, ich war echt nervös. Mein erster richtiger Urlaub. Die Bandsache kam endlich ins Rollen … und dann das:
Sand, Wasser und Dschungel soweit das Auge reichte. Während meine E-Gitarre sicher irgendwo auf dem Meeresgrund lag, saßen wir auf einer einsamen Insel irgendwo im nirgendwo fest und es war keine Rettung in Sicht. Das Schicksal war ein mieser Verräter und konnte mich mal kreuzweise!“
The missing one


Our Background
Du bist Schlagzeugerin unserer Punkrock-Band "Poet for the Rebels" und Teil unserer Freundesgruppe. Wie du zu uns gestoßen bist, können wir gerne in den Frage klären oder du bringst deine eigenen Ideen mit ein. Abel und Raven sind zumindest schon seit über 10 Jahren beste Freunde und seitdem unzertrennlich. Ihre Freundesgruppe war sehr alternativ und hob sich optisch, sowohl auch von ihrem Gedankengut, stark von der Norm ab. Sofern du das möchtest, könnte es also sein, dass du damals schon Teil dieser Freundesgruppe warst (dann muss es auch Optisch um vom Mindset her passen) und somit die dritte Mitbegründerin der Band wärst. Für andere Ideen dahingehend sind wir auch offen.

Raven, sowie Abel spielen jewals E-Gitarre und sind für den Gesang zuständig. XXX bekamen sie als Bassisten erst vor 6 Jahren mit dazu, als es mit dem alten Bassisten Ärger gab und dieser ausstieg.

Ein anderer Punkt wäre, dass du vielleicht etwas gegen die Aktivitäten der Anarchisten hast, bei denen drei der Bandmitglieder mitwirken und du dich als einzige aus diesen Sachen raushältst, weil du es für gefährlich hältst und keine Lust hast ein Bandmitglied zu verlieren, weil dieses in den Knast muss. Vielleicht gab es deshalb immer mal wieder Reibereien? (Aber auch das ist kein Muss, wenn du z.B. auch gerne Teil der Anarchisten gewesen sein möchtest.)

(Die Anarchisten sind eine Gruppe von jungen Erwachsenen, die sich gegen die Ungerechtigkeiten in Houghton einsetzen und das mit nicht sonderlich legalen und ungefährlichen Handlungen. Genaueres steht im Gesuch von Raven, ebenso unter Gruppen & Canons)

Warum bist du auf der Insel?
Unsere Band hat einen Bandkontest gewonnen, bei dem du leider verhindert warst und du durch Ciaran (im Forum vertreten) ersetzt wurdest. Unser Preis: Ein dreiwöchiges Musik-Coaching in Australien und ein Auftritt als Vorband auf dem Houghton Festival im kommenden Jahr. Natürlich war dein Ausfall nur einmalig und als fester Bestandteil unserer Band galt auch dir der Preis, der dafür sorgte, dass wir Vier auf der Insel strandeten.

Grundlegend sei noch zu sagen, dass die vier Mitgleider ein sehr enges freundschaftliches Verhältnis pflegen. Raven und Abel schätzen meinungsstarke, selbstbewusste Personen, die auch mal eine gute Portion Sarkasmus und Humor verteilen können.

About you


Deine Wahl

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

zw. 22 & 25 Jahren • Deine Wahl • Deine Wahl


Verbindung

Du bist Schlagzeugerin in unserer Band Poet for the Rebels & gute Freundin

Gesellschaftsschicht

Deine Wahl

Avatar

Deine Wahl
Our Background
Du bist Bassist unserer Punkrock-Band "Poet for the Rebels" und Teil unserer Freundesgruppe. Du bist vor 6 Jahren zu uns gestoßen, als wir einen kleinen Auftritt in einem alternativen Cafe hatten und du sofort bemerkt hast, dass auf der Bühne ein Bassist fehlt. Vor wenigen Monaten hatten wir mit unserem eigentlichen Bassisten eine Auseinandersetzung und bei dieser beschloss er die Band zu verlassen. Also standen wir nun ohne ihn auf der Bühne und da du ein Profi am Bass bist und es dir nicht an Spontanität fehlt, hast du dich kurzerhand auf die Bühne begeben und mit uns den Abend gerockt. So wurdest du schließlich und nach nicht langem Überlegen das letzte Mitglied unserer Band.

Abel und Raven sind schon seit über 10 Jahren beste Freunde und seitdem unzertrennlich. Außerdem spielen sie beide E-Gitarre und singen. Ihre Freundesgruppe war sehr alternativ und hob sich optisch, sowohl auch von ihrem Gedankengut, stark von der Norm ab. In ihrer Band spiegelt sich dies ebenso wieder, deshalb wäre es schön, wenn du ungefähr auch dazu passt.

Ein anderer Punkt wäre, dass du eventuell auch ein Teil der Anarchisten warst. Das kannst du aber für dich entscheiden. (Die Anarchisten sind eine Gruppe von jungen Erwachsenen, die sich gegen die Ungerechtigkeiten in Houghton einsetzen und das mit nicht sonderlich legalen und ungefährlichen Handlungen. Genaueres steht im Gesuch von Raven, ebenso unter Gruppen & Canons)

Warum bist du auf der Insel?
Unsere Band hat einen Bandkontest gewonnen. Unser Preis: Ein dreiwöchiges Musik-Coaching in Australien und ein Auftritt als Vorband auf dem Houghton Festival im kommenden Jahr. Dieser Preis sorgte dafür, dass wir in den Flieger nach Australien stiegen und wir Vier auf der Insel strandeten.

Grundlegend sei noch zu sagen, dass die vier Mitgleider ein sehr enges freundschaftliches Verhältnis pflegen. Raven und Abel schätzen meinungsstarke, selbstbewusste Personen, die auch mal eine gute Portion Sarkasmus und Humor verteilen können.

About you


Deine Wahl

Alter • ehem. Beruf • Aufgabe auf der Insel

zw. 22 & 25 Jahren • Deine Wahl • Deine Wahl


Verbindung

Du bist Bassist in unserer Band Poet for the Rebels & guter Freund

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Everything you need to know
Gewünschter Schreibstil

[ ] 1. Person • [ ] 3. Person • [ ] anpassbar

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[ ] neuer Probepost • [ ] alter Probepost
[ x ] Entscheidung anhand der Story • [ ] kein Probepost

Gewünschte Aktivität

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Was immer, dir selbst am liebsten ist!

Was du sonst noch wissen sollst....

Du sollst ein fester Bestandteil als unser Bandmitglied werden und dich selbsständig einbringen. Wir erwarten eine gewisse Aktivität und ein langanhaltendes Interesse, damit wir den Charakter nicht gleich wieder neu suchen müssen. Mit uns hast du zumindest schon einmal ein paar enge Kontakte sicher!

Wie genau die Beziehungen untereinander aussehen, können wir gerne intern vereinbaren. Bei Abel wäre es durchaus möglich, dass er mit dem männlichen Bandmitglieder eine kurze Beziehung geführt hat, wenn es charakterlich zwischen den Beiden passt. Das würde allerdings der Vergangenheit angehören, aber auch eine Menge Plot-Potenzial bieten.



         

1 Mitglied findet das affenstark
1 Mitglied packt das Fernrohr aus
1 Mitglied würde die letzten Vorräte mit dir teilen
zuletzt bearbeitet 11.12.2023 11:58 | nach oben springen

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